…the missionary man – he’s got god on his side. He’s got the saints and apostals, backing up from behind. Black eyed looks from his bible books – He’s a man with a mission – He’s got a serious mind. Eurythmics (1986)

Was Sie auf dem Bild oben sehen, sind die Überreste des Tempels der Demeter, Göttin der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft, auf der griechischen Insel Naxos. So durften diesen Tempel schon viele Urlauber bewundern: ‚Nur Steine‘ und ‚Alles tot‘, wie es scheint. Oder wie man die Textzeile des Eurythmics Songs frei übertragen kann – keiner will mehr etwas wissen von Göttern, Missionaren, Tempeldienern und Ähnlichem. Kurz: Don’t mess with the missionary man!

Das Bild des zerstörten Tempels auf Naxos erinnert den einen oder anderen Betrachter vielleicht auch an so manche Baustellen und Projekte in der Firma im fernen Zuhause, vielleicht auch im Prozessmanagement. Mit viel Elan angefangen und dann liegen gelassen. Die  verantwortlichen ‚Missionary Men‘ wurden vielleicht auch schon zum Teufel gejagt. Danke: Mit solchen Baustellen will keiner etwas zu tun haben! Zu komplex, zu teuer, zu unpraktisch!

Bewährt: Prozessmodellierung von gestern und heute

Folge: Die Projekte sind genau solche Ruinen wie der Demeter Tempel. Auf der anderen Seite ist die Grundidee der griechischen Göttin für ein ertragreiche und wachsende Landwirtschaft nicht tot, sondern sehr aktuell und lebendig. Und viele Beschäftigte investieren in moderne Prozesse mit dem Ziel, die Landwirtschaft wie auch andere Wirtschaftsbereiche ständig weiter zu entwickeln. Nur geschieht das eben nicht in der antiken Form mit Opfergaben für Götter, sondern mit aktuellen Methoden und Prozessen. So gibt es z.B. für die Landwirtschaft in Deutschland seit 1924 einen sehr erfolgreichen Verein, der den Namen der Göttin der Landwirtschaft übernommen hat, nämlich Demeter e.V.. Die Mitglieder produzieren mit nachhaltigen Prozessen unter anderem Lebensmittel nach strengen Bio-Kriterien. Zwei Jahre zuvor (1922) wurde die Gesellschaft für Organisation e.V. gegründet, ein Kooperationspartner von BPM Stephan Müller. Zielsetzung ist es, die betriebliche Organisation und somit auch Geschäftsprozesse zu aktualisieren, gestern wie heute.

Also kann ich Ihnen empfehlen, sich nach einem erholsamen Sommer einmal die (Prozess-)Baustellen im eigenen Unternehmen genauer anzuschauen und mit frischen Ideen ‚blühende Prozesslandschaften‚ zu entwickeln. Und zwar mit Hilfe von aktuellstem Prozess-Management Know-How und den passenden Tools für Prozess-Modellierung, mit einfacher Dokumentation und dem richtigen Grad an Details. So wie das unten exemplarisch für den Einkaufsprozess auf dem Signavio Process Manager-Screenshot modelliert wurde. Mein Vorschlag: Einfach mal testen oder gleich einen Termin mit mir vereinbaren.

 

Einkaufprozess, modelliert und dokumentiert mit Signavio Process Manager

So geht Prozess-Modellierung: Einkaufsprozess, modelliert und dokumentiert mit dem Signavio Process Manager. Foto: © Signavio

Fazit: Es geht also doch nicht ganz ohne Opfer (oder zumindest Aufwand) und mit externem Prozess Know-How – aber hoffentlich doch wenigstens ohne ‚black eyed looks‘, den dunklen Augenrändern aus dem Eurythmics Lied und mit reichem Ertrag, wie es weiter heißt:

„Be true to yourself. And you can’t go wrong!“

Auch das stimmt. Einen guten Start nach dem Sommerurlaub wünscht Ihnen,

Stephan Müller