WOL – Eigene Ziele verfolgen und gleichzeitig Netzwerk-Partner unterstützen

Wie bereits im letzten BPM Stephan Müller Newsletter angekündigt, fand das Regionaltreffen der gfo (Gesellschaft für Ordnung Regionalgruppe Bremen/Oldenburg) Anfang März 2018 im Bremer Haus der Wissenschaft statt. Unter dem Motto ‚Working Out Loud‘ konnten wir als Regionalgruppen-Leitung – und zu diesem Thema speziell Antje Cordes –, die interessierten Gäste mit der WOL-Methode für ein zielorientiertes Netzwerken bekannt machen.

Die von Bryce Williams im Jahr 2010 erfundene und von John Stepper in 2015 weiterentwickelte Methode basiert darauf, ein eigenes Projekt mit Hilfe eines definierten Netzwerks, insbesondere auf digitalen Plattformen, weiterzuentwickeln und die anderen Teilnehmer bei ihren Vorhaben zu begleiten. Nicht isoliert arbeiten, sondern zusammen, nicht ‚leise‘, sondern ‚laut‘, wie der Name der Methode sagt. In einem 12-wöchigen Zyklus wird das individuelle Projekt eines jeden Einzelnen in der Gruppe durch einstündige und strukturierte Treffen weiterentwickelt.

Jede Woche werden dabei Techniken vermittelt, wie man mit seinem Thema gehört wird, wie man Ideen zur Umsetzung bringt und wie man daraus Routinen entwickelt. Deshalb sehe ich WOL gerade auch für das Prozessmanagement als Riesenchance, wenn es darum geht, in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess – zusammen mit Kollegen – entscheidende Prozessverbesserungen zu entwickeln und zu erreichen. Weitere Infos zur Methode, Hintergründe und Unternehmen, die bereits auf WOL setzen, – darunter mehrere DAX-Unternehmen –, sind auch auf der Working Out Loud Website verfügbar.

’10 Fakten‘ und ‚Ideenmarkt‘ als Start in den ‚ersten WOL Circle‘

Nach der Einführung der Basiselemente der Methode durch GfO-Frau Antje Cordes wurde bereits an zwei wichtigen Bausteinen für ein funktionierendes Netzwerk gearbeitet: ein Vertrauensverhältnis unter den Teilnehmern aufzubauen und ein geeignetes persönliches Ziel zu definieren. Als vertrauensbildende Maßnahme wurde die ’10 Informationen‘-Methode getestet, wobei jeder eine Liste mit 10 Fakten ‚über sich selbst‘ teilte. Ein anderer Teilnehmer suchte dann auf der Liste nach für ihn interessanten Anknüpfungspunkten und so lernte sich die Gruppe kennen. Der zweite Schritt war die Diskussion von Ideen zu möglichen Zielen, die auf einem ‚Ideenmarkt‘ kurz andiskutiert wurden. Die Qualität der Ziele für den WOL-Arbeitskreis wurde auf diese Art und Weise über gezielte Fragestellungen getestet, etwa: Wie erreichbar ist das Ziel? Wie können andere dabei helfen?

Ein großer Erfolg der Veranstaltung ist der direkte Start in eine WOL-Gruppenarbeit. Sechs der Teilnehmer erklärten sich spontan bereit, sich mit ihrem Thema an einem WOL Circle zu beteiligen. Wir starten ab sofort für alle Interessierten mit der Terminvereinbarung für KW 12. Die Termine werden derzeit noch über eine Doodle Liste vereinbart. Der erste Circle wird dann über eine Yammer/Skype Gruppe ab nächster Woche aktiv. Sie können auch jetzt noch mit Ihrem Projekt dabei sein. Falls Sie Interesse an der Methode oder einer Zusammenarbeit haben, können Sie mich gerne auch direkt kontaktieren.